Mölln

Vor acht Jahren starben drei Türkinnen in Mölln nach einem Brandanschlag durch Neonazis auf ihr Haus. Damals kam es erstmals zu einer umfassenden Solidarisierung, zunächst der türkischen Bevölkerung, dann aber auch breiter Kreise der deutschen.

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ECRI

TGD begrüßt den Bericht der 'Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz' (ECRI) als sachlich, inhaltlich korrekt und mit wichtigen Verweisen auf längst fälligen Handlungsbedarf!

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John.Integration

Frau Barbara John hat seit rund 20 Jahren das Amt der Ausländerbeauftragten in Berlin inne. Sie ist mit Migrationsfragen daher bestens vertraut. Gerade deshalb sind wir erstaunt über ihre Äußerung über die mangelnde 'Integrationsbereitschaft' der Türken in Berlin. Integration ist ein beidseitiger Prozeß sowohl der Migranten als auch der aufnehmenden Gesellschaft. Seit Jahren unterstreichen wir,…

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5 Jahre TGD

Die 'Türkische Gemeinde in Deutschland' tritt entschieden für die rechtliche, soziale und politische Gleichstellung und Gleichbehandlung der türkischen und der übrigen Einwandererbevölke-rung in Deutschland ein, will der Türken- und Ausländerfeindlichkeit sowie Diskriminierungen jed-weder Art konsequent entgegentreten, tritt für eine Politik der Integration der kulturellen Minderheiten in die deut-sche Gesellschaft bei gleichzeitiger Fortentwicklung ihrer kulturellen Identi-tät…

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EU-Kandidat Türkei

Lassen Sie mich vorab einige grundsätzliche Bemerkungen zum Thema machen. Der staatliche Vorgänger der Republik Türkei, das Osmanische Reich, war auch eine europäische Macht. Über Jahrhunderte hielt es den gesamten Balkanraum unter sei-ner Kontrolle und grenzte direkt an die mitteleuropäische Zentralmacht Österreich.

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Wer von kulturellen Minderheiten die Anpassung an „deutsche Leitkultur“ fordert, der will die Assimilation und nicht die Integration !

Für alle in Deutschland lebenden kulturellen Minderheiten gelten selbstverständlich die deutschen Gesetze, sogar verschärfend. Neben der für die deutschen geltenden Straften, können die Nicht-Deutschen gegebenenfalls auch ausgewiesen werden. Hierzu gehört die rechtliche Gleichstellung von Man und Frau bis zum Verbot der Beschneidung der Frau.

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zur Entscheidung des Paderborner Landgerichts, "Ausländer raus!" sei keine Volksverhetzung.

Das Paderborner Gericht hält das Brüllen von Parolen wie 'Ausländer raus!' nicht für Volksverhetzung und sieht darin keinen Angriff auf die Menschenwürde der damit konfrontierten ausländischen Heimbewoh-ner. Mit dieser Begründung wurde die Entscheidung des Schöffengerichts Höxter aufgehoben, nach der die Angeklagten wegen Volksverhetzung zu Geldstrafen von bis zu DM 9.000,-- verurteilt worden waren.

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Feza Inan

Internationale Politik und Europapolitik Schwerpunkte: Erweiterungspolitik der Europäischen Union EU/Türkei - Beziehungen Europäische Integrations- Migrationspolitik Situation von Minderheiten in EU-Mitgliedstaaten Parlamentarische Initiativen Übersetzungen hakki.keskin.ma02@bundestag.de

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Heiko Langner

Verteidigungs- und Sicherheitspolitik Internationale Politik und Europapolitik Schwerpunkt: Demokratieentwicklung in Transformationsländern und Nachbarschaftspolitik der Europäischen Union Migrations- und Integrationspolitik in der Bundesrepublik und der EU hakki.keskin.ma03@bundestag.de

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Thomas Bockshecker

Internationale Politik und Europäische Institutionen Schwerpunkte: Parlamentarische Versammlung des Europarats Europäische Flüchtlings- und Migrationspolitik Europäische Sozial- und Wirtschaftspolitik Internetredaktion Übersetzungen hakki.keskin.ma04@bundestag.de

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Köln.FH – ohne Rechte keine Integration

In der seriösen Wochenzeitung 'Die Zeit' schrieb der damalige Chefredakteur Ro-bert Leicht unter der Überschrift 'Aus Knechten Bürger machen - fast jeder zehnte hat in Deutschland nichts zu sagen, weil er als Ausländer gilt': 'So bleibt es nach wie vor bei dem Skandal, das fast ein Zehntel unserer Wohnbevölkerung nichts zu sagen hat, dass die…

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Islamischer Religionsunterricht für türksiche Schüler an Hamburger Schulen soll in türkischer Sprache erteilt werden!

Religions- und Glaubensfreiheit sind universale Menschenrechte. Diese Rechte drücken sich in der Freiheit aus, die religiösen Inhalte im Lernen und Lehren an nachfolgende Generationen weiterzugeben, Rechte, die in den meisten Verfassungen demokratischer Staaten als unantastbare, unverzichtbare und unveränderliche Grundrechte verankert sind.

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Als vor bald 40 Jahren

Als vor bald 40 Jahren die ersten Vereine von Türken in Deutschland gegründet wur-den, hat man dort fast ausschließlich Fragen und Ereignisse diskutiert, die sich mit den politischen und kulturellen Ereignissen im Herkunftsland Türkei befassten. Doch bereits vor mehr als 20 Jahren haben wir erkannt, dass sich die meisten Eingewanderten in Deutschland niederlassen werden.

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D- Einladung BDK

Sehr geehrte Damen und Herren, wir würden uns sehr freuen, Sie im Rahmen unserer Bundesdelegiertenkonferenz am Sonnabend, dem 22. Januar 2000, 11.00 -13.30 Uhr im Kollegiensaal des Altonaer Rathauses, Platz der Republik 1, 22765 Hamburg, begrüßen zu dürfen. Unsere Bundesdelegiertenkonferenz findet statt unter dem Motto: 'Gleichberechtigung schaffen- das Zusammenleben gestalten!' Der Verlauf der Konferenz wird…

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EU-Beitritt

Am 11 Dezember 1999 werden sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen U-nion bei ihrem Gipfeltreffen in Helsinki unter anderem mit der Aufnahme der Türkei auf die Liste der Erweiterungskandidaten befassen. Bekanntlich ist die Türkei beim EU-Gipfel in Luxemburg Mitte Dezember 1997 von insgesamt 11 Kandidaten als einziges islamisch ge-prägtes Land nicht in den Erweiterungsprozess…

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Standpunkt der TGD zur Religiösen Unterweisung türkischer Kinder in Deutschland

Die Religions- und Glaubensfreiheit ist ein universelles Menschenrecht. Artikel 4 Grundgesetz gewährleistet die Religionsfreiheit, Artikel 7 GG (ausgenommen die Sonderregelung des Artikel 141 GG) bestimmt, daß Religionsunterricht an öffentlichen Schulen in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechts als ordentliches - freiwilliges - Lehr-fach anzubieten ist.

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50 Jahre Deutscher Bundestag

Blickpunkt Bundestag
50 Jahre Deutscher Bundestag
Wenn ich nach den Beschlüssen des Deutschen Bundestages ge-fragt werde, welche die Entwicklung der Bundesrepublik Deutsch-land nachhaltig beeinflußt haben, so fallen mir spontan zwei Er-eignisse ein:

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Veröffentlichungen zur Situation der kurdischen Minderheit

• Die Türkei soll großherziger sein, Hürriyet, 10.7.1999 • Der Kurdenkonflikt - Ursachen und Lösungen, Landeszentrale für politische Bildung - Hamburg, Hamburg 1996 • Weshalb der Begriff 'Türke', Hürriyet, 21.3.1996 • Die Frage der Völker in der Türkei, Demokrat Türkiye, 17.12.1984 • Politische Kultur und Leserbriefe, Demokrat Türkiye, Februar 1984 • Die Völker wollen einen…

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Die Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts kann nicht ohne oder gegen die Betroffenen verabschiedet werden !

Der Geschäftsführende Vorstand der TGD hat auf seiner Sitzung am 20./21. März 1999 in Hamburg den Stand der Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts diskutiert. Der am 19.3.1999 in den Bundestag eingebrachte Entwurf ist keine Reform. Er fällt nicht nur hinter den Koalitionsvertrag zurück, sondern verschärft auch geltendes Recht.

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Stellungnahme der TGD

Der Geschäftsführende Vorstand der TGD hat sich auf seiner Sitzung vom 15. - 17. Januar 1999 in Hamburg mit dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf einer Reform des deutschen Staatsangehörigkeits-rechts beschäftigt und nachfolgende Stellungnahme verabschiedet:

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Islamunterricht DAS

Es darf kein Zweifel daran gelassen werden, daß die Grundrechte der 'Glaubensfreiheit' und der 'ungestörten Ausübung der Reli-gion' selbstverständlich auch für Muslime gelten. Und daher selbstverständlich auch für den Religionsunterricht an den Schu-len. Im Unterschied zu Deutschland ist der Islam in der Türkei keine eigenständige religiöse Institution, für die durch den Staat Steuern erhoben werden…

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Bestmögliche Bildung und Ausbildung sollte für alle Kinder die höchste Priorität haben. Es ist leider wahr, daß ein Teil der Kinder türkischer, aber auch anderer nichtdeutscher Herkunft, die in Deutschland aufwachsen, bei dem Schulbeginn wenig oder gar ke

Es darf daran keinen Zweifel geben, daß das Grundrecht ' Freiheit des Glaubens' und der 'ungestörten Religionsausübung' selbstverständlich auch für die Muslime gilt. Übrigens auch für den Religionsunterricht in den Schulen.

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Das Urteil in Solingen

Die Richter haben im Rahmen der vorhandenen Gesetze für die Angeklagten die Höchststrafen gefällt. Das Gericht 'hatte keinen Zweifel an der Schuld der Angeklagten', so das Urteil. Wenn dem so ist, kann die Strafe für die drei Straftäter von jeweils 10 Jahren und für den 25jährigen von 15 Jahren nicht gerecht sein. Diese mörderische Straftat…

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Stand der Parteien zur Frage der Immigranten

Sehr geehrte Damen und Herren,
die bevorstehenden Bundestagswahlen sind auch für die hier dauerhaft lebenden Nicht-deutschen von sehr großer Bedeutung. Daher wird unsere Bundesorganisation, die 'Türkische Gemeinde in Deutschland e.V.', mit ihren Landesorganisationen eine Reihe von Veranstaltungen durchführen, damit jeder Teilnehmer eine fundierte Grundlage für die Wahl hat.

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5 Jahre nach Solingen –

Heute vor fünf Jahren starben infolge eines Brandanschlags fünf Töchter und Enkel-kinder der Familie Genç in Solingen. Frau Mevlüde Genç hat die Bedeutung dieses Tages zutreffend charakterisiert: 'Unser Schmerz bleibt, aber die anderen können diesen Schmerz immer weniger nachvollziehen.'

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Ausländerbehörde: BAGS sammelt Anregungen

Es ist gerade ein Jahr her, daß wir, das Bündnis Türkischer Einwanderer, unter der Über-schrift 'Unhaltbare Zustände in der Ausländerbehörde durch Dezentralisierung endlich dau-erhaft lösen!' die skandalösen Zustände in und besonders auch vor der Ausländerbehörde zum Anlaß nahmen, eine Dezentralisierung, sprich die Verlagerung der Zuständigkeiten ge-rade auch für Nichtdeutsche auf die Bezirksämter zu fordern.

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Türkei verstehen

Noch nie waren die Beziehungen zwischen den in der Vergangenheit meist befreun-deten Staaten Deutschland und der Türkei so belastet wie heute. Die Äußerung des türkischen Ministerpräsidenten Mesut Yýlmaz, dem nach eigenem Bekunden die Be-ziehungen zu Deutschland sehr wichtig sind, wurde in den Medien fast einhellig mit Empörung aufgenommen und als unangemessene 'Beschimpfung' kommentiert.

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Jugendliche

Leider liegen bis heute keine Untersuchungen über Jugendgemeinschaftsdienste in bezug auf türkische Jugendliche vor. Deshalb kann ich hier lediglich die Lage türki-scher Jugendlicher in Deutschland beschreiben.

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2 Jahre TGD

Zwei Jahre Türkische Gemeinde in Deutschland
Wir laden Sie herzlich ein zum öffentlichen Teil unserer Veranstaltung 'Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Gewalt in Deutschland - Ursachen, Auswirkungen und Gefahren' ins Arbeitnehmerzentrum Königswinter, Johann-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter, und zwar am Sonnabend, dem 24.1.1998 von 11.00 bis 13.00 Uhr.

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Weil dem Bundeskanzler Sachargumente fehlen, schürt er Ängste vor den Türken

Es ist mehr als peinlich, wenn Bundeskanzler Kohl ohne Hemmungen Ängste vor den Türken schürt, und zwar mit völlig falschen Angaben. Wer für die in Deutschland geborenen Kinder die doppelte Staatsbürgerschaft wolle, so der Bundeskanzler, der müsse auch wissen, was am Ende des Weges stehe. Statt drei Millionen würden vier bis sechs Millionen Türken nach Deutschland kommen.

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Weil dem Bundeskanzler Sachargumente fehlen, schürt er die Ängste vor Türken !

Es ist mehr als peinlich, wenn der Bundeskanzler Kohl ohne Hemmung Ängste vor Türken schürt, und zwar mit völlig falschen Angaben. 'Wer für die in Deutschland geborene Kinder doppelte Staasbürgerschaft wolle, müsse auch wissen,was am Ende des Weges stehe. Statt drei Millionen würden vier bis sechs Millionen Türken nach Deutschland kommen:'So Herr Kohl.

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Scheuer

Die vorliegende Darstellung von Herrn Scheuerer unter dem Titel 'Herr Keskin (SPD) und Herr Kramer (CDU) auf Konfliktkurs - Anmerkungen zu einem Gene-ralangriff gegen die Deutsch-Ausländischen Begegnungsstätten' ist unsach-lich, polemisch und provokativ.

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BAGS sammelt Anregungen

Es ist gerade ein Jahr her, daß wir, das Bündnis Türkischer Einwanderer, unter der Über-schrift 'Unhaltbare Zustände in der Ausländerbehörde durch Dezentralisierung endlich dau-erhaft lösen!' die skandalösen Zustände in und besonders auch vor der Ausländerbehörde zum Anlaß nahmen, eine Dezentralisierung, sprich die Verlagerung der Zuständigkeiten ge-rade auch für Nichtdeutsche auf die Bezirksämter zu fordern.

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Staatsbürgerschaft

Nach 35 Jahren Migration in die Bundesrepublik Deutschland geht es nicht an, daß die Einwanderer, die bereits in der vierten Generation in Deutschland leben, immer noch als Ausländer angesehen werden und somit Gegenstand eines Ausländerge-setzes sind. Unsere vordringliche Forderung bleibt weiterhin die Änderung des deutschen Staats-bürgerschaftsrechtes von 1913: Dauerhaft hier lebende 'Ausländer' müssen ohne weitere…

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Mölln

Vor vier Jahren starben drei Türkinnen in Mölln nach einem Brandanschlag durch Neonazis auf ihr Haus. Aufgrund dieses Anschlags kam es erstmals zu einer umfassenden Solidarisierung, zunächst der türkischen Bevölkerung, dann aber auch breiter Kreise der deutschen.

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Gedenkveranstaltung

Zum dritten Mal jährt sich der Tag, an dem fünf Türkinnen in Solingen durch einen Brandan-schlag ermordet wurden. Die Betroffenheit Hunderttausender in diesem Lande, die ihre Soli-darität mit den Opfern vielfältig zum Ausdruck brachte, konnte weder weitere rassistisch-antisemitisch motivierte Anschläge verhindern noch den Gesetzgeber zu wirkungsvollen Maßnahmen veranlassen. Wir möchten Sie herzlich einladen, an der…

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Yilmaz in Deutschland

Während seines Deutschlandbesuchs traf der türkische Ministerpräsident Mesut Yýlmaz am 18. Mai 1996 auch mit Vertretern türkischer Organisationen aus Deutschland zusammen. Zu diesem Anlaß hielt der Bundesvorsitzende der 'Türkischen Gemeinde in Deutschland', Prof. Dr. Hakkı Keskin, die nachstehend abgedruckte Rede. Wir bitten hierfür eine Sperrfrist bis zum 18.5.96, 14.00 Uhr, einzuhalten.

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Mölln- drei Jahre danach

Vor drei Jahren starben 3 Türkinnen, darunter ein zehnjähriges Kind, in Mölln nach einem Brandanschlag auf ihr Haus durch Neonazis. Aufgrund dieses Anschlags kam es erstmals zu einer alle politischen Richtungen umfassenden Solidarisierung, zunächst der türkischen Bevölkerung, dann aber auch breiter Kreise der deutschen. Letztere fand ihre Höhepunkte in zahlreichen Lichterketten, an denen sich Hunderttausende beteiligten, um damit gegen den menschenverachtenden Terror der Neonazis Front zu machen.

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Ältere Migranten in Deutschland

Am Beispiel älterer türkischer Immigrantinnen und Immigranten Eine immer größer werdende Zahl von Immigrantinnen und Immigranten wächst in das Rentenalter hinein. Betrug ihre Zahl in Deutschland 1992 noch ca. 340.000, so wird es laut Schätzungen bereits im Jahre 2010 mehr als 1.3 Mio. und 2030 über 2,8 Mio. Immigranten geben, die älter als 60 Jahre…

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Auschwitz: 50 Jahre nach der Befreiung

Vor einem halben Jahrhundert ging das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte zu En-de. Der Name des Konzentrationslagers Auschwitz steht dabei als Synonym für all die un-begreiflichen Schandtaten, die von Deutschen in ganz Europa begangen wurden. Überall im Lande wird dieses Ereignisses gedacht, wird gemahnt, diese Zeit nicht zu vergessen, sie vielmehr als Teil deutscher Geschichte anzunehmen und aus ihr zu lernen.

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Auschwitz:

Vor einem halben Jahrhundert ging das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte zu Ende. Der Name des Konzentrationslagers Auschwitz steht dabei als Synonym für all die unbe-greiflichen Schandtaten, die von Deutschen in ganz Europa begangen wurden.

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Rheinischer Merkur

'Wenn in den USA ein Teil der Einwanderer auch nach einigen Jahren noch nicht die US-amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hat, sind die Behörden darüber stark be-unruhigt. Sie wollen wissen, weshalb dies nicht geschehen ist, sehen doch die Amerikaner in der Einbürgerung den wichtigsten Schritt für die Integration in die Gesellschaft.' Keine andere Äußerung des namhaften amerikanischen Pro-fessors und Migrationsforschers Mark J. Miller hat mich so beeindruckt wie diese.

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Einwanderer als Unbeteiligte Zuschauer

Rund 8% der Bevölkerung Deutschlands, 27% von Frankfurt und 15% von Hamburg werden morgen nicht wählen dürfen. Inmitten dieser Gesellschaft den Wahlkampf zwar mitzuerleben, dem gan-zen Geschehen aber als unbeteiligter Zuschauer gegenüberstehen zu müssen, ist schon ein merkwürdiges Gefühl. Es geht dabei schließlich um Menschen, Einwanderer, die seit Jahrzehnten dau-erhaft in Deutschland leben sowie ihre bereits hier geborenen und inzwischen volljährigen Kinder. Sie alle erfüllen ihre Bürgerpflichten, machen die körperlich schwierigsten und belastendsten Arbeiten, zahlen ihre Steuern, Sozial- und Rentenbeiträge. Aber sie besitzen keine politischen Rechte, weil sie zum Ausländerdasein verurteilt werden.

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Ein lebenslanger Prozeß

Vor genau dreißig Jahren, am Weihnachtsabend 1994, kam ich als junger Abiturient nach Hamburg. Ich wollte hier Politikwissenschaften mit dem Ziel studieren, später als Politiker oder Wissenschaftler tätig zu sein, dachte dabei aber an die Türkei. Jetzt übe ich beide Berufe gleichzeitig, jedoch in Deutschland aus.

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MKG Ausstellung

Vor genau dreißig Jahren, am Weihnachtsabend 1994, kam ich als junger Abiturient nach Hamburg. Ich wollte hier Politikwissenschaften mit dem Ziel studieren, später als Politiker oder Wissenschaftler tätig zu sein, dachte dabei aber an die Türkei. Jetzt übe ich beide Berufe gleichzeitig, jedoch in Deutschland aus.

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Scheriat

In den letzten Wochen erleben wir in der Türkei eine zunehmende politische Polarisie-rung. Hier spielen zweifellos die nahenden Kommunalwahlen eine große Rolle. Die drei, so-zialdemokratisch orientierten Parteien scheinen an einer Politik festhalten zu wollen, bei der im Endeffekt keiner gewinnt, anstatt die starken Kandidaten der Parteien in den einzelnen Kommunen gegenseitig zu unterstützen. Die bürgerlich/konservativen…

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Entscheidung des Paderborner Landgerichts, "Ausländer raus!" sei keine Volksverhetzung.

Das Paderborner Gericht hält das Brüllen von Parolen wie 'Ausländer raus!' nicht für Volksverhetzung und sieht darin keinen Angriff auf die Menschenwürde der damit konfrontierten ausländischen Heimbewoh-ner. Mit dieser Begründung wurde die Entscheidung des Schöffengerichts Höxter aufgehoben, nach der die Angeklagten wegen Volksverhetzung zu Geldstrafen von bis zu DM 9.000,-- verurteilt worden waren.

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Entscheidung des Paderborner Landgerichts, "Ausländer raus!" sei keine Volksverhetzung.

Das Paderborner Gericht hält das Brüllen von Parolen wie 'Ausländer raus!' nicht für Volksverhetzung und sieht darin keinen Angriff auf die Menschenwürde der damit konfrontierten ausländischen Heimbewoh-ner. Mit dieser Begründung wurde die Entscheidung des Schöffengerichts Höxter aufgehoben, nach der die Angeklagten wegen Volksverhetzung zu Geldstrafen von bis zu DM 9.000,-- verurteilt worden waren.

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